iMac (late 2013) schneller machen

iMac (late 2013) schneller machen

iMac (late 2013) schneller machen

ODER: Es muss nicht immer gleich NEU sein

 

Ich habe meinen 27″-iMac im Jahr 2013 gekauft. Und wie das mit so Rechnern ist, sie kommen schneller in die Jahre, wie fast alles, was man sonst kaufen kann. Im Jahr 2019 arbeite ich immer noch mit diesem Rechner und ja – er macht immer noch alles mit, was ich mit ihm vorhabe. Zugegeben, es dürfte alles ein wenig schneller gehen, aber grindsätzlich funktioniert alles.

Und ja, ich habe tatsächlich über eine Neuanschaffung nachgedacht, allerdings haben mich die Preise für die aktuellen iMacs nicht gerade motiviert, ein neues gerät anzuschaffen. Also weiter mit der „altenkiste“ – oder kann man da was machen ?

Nun, gerade im Bereich der Bild- und Videobearbeitung gibt es ja immer einen besonders enegen Flaschenhals – nämlich die Festplatten.

Also flugs den Gedanken über eine Neuanschaffung beiseite legen und mal über die Thematik Festplatten nachdenken.

Die Preise für Festplatten – im Bereich der SSD – sind ja nicht mehr so immens hoch, wie noch vor wenigen Jahren. Also, sich mal einige Tage auf dem Markt umgeschaut, was da so machbar ist.

Zusätzlich zu den Standard-SSD-Platten gibt es beim iMac – ab dem Jahr 2013 – vielleicht auch schon ein Jahr früher – die Möglichkeit, eine Platte im PCIE-Standard einzubauen, welche eine nochmals andere bauform ( einen anderen Form-Faktor) hat.

Bedingt durch die Bauform des Rechners an und für sich, ist es ja schon ein wenig kniffelig, die Festplatte zu tauschen, so dachte ich, und dann noch die PCIE zusätzlich einbauen ? Da muss man den iMac wirklich komplett zerlegen.

Außerdem sind diese PCIE-„Platten“ ja noch ein Stückchen teurer, als die Standard-SSD-Platten. Trotzdem – einfach mal schauen. Dazu kam dein mein Gedanke – „Wenn ich die Kiste eh zerlege, warum nicht dann ganz zerlegen und gleich beides durchführen.

„Nur“ die Festplatte durch eine SSD zu ersetzen ist einfacher, als ich dachte. Mit dem Kricson Bildschirm LCD Klebebandstreifen Ersatz-Entfernungswerkzeug Kit  (was für ein Name), ist der Mac recht schnell geöffnet.
In diesem Kit ist ein Werkzeug erhalten, das einem Pizzaschneider/-roller sehr ähnlich sieht und mit dem man Vorsichtig die Verklabung des Bildschirms am Gehäuse löst. Im oberen mittleren Teil müsst ihr ein wenig aufpassen, damit ihr die Cam und das Kabel nicht „verletzt“. Ansonsten geht das wirklich gut und die ganze Sache ist in wenigen Minuten erledigt. 

Ein wenig vorsichtig müsst ihr agieren, wenn ihr die Kabelverbindungen zum Bildschirm, bzw. zum Gehäuse trennt. Sie sind ziemlich klein und am Datenkabel für den Bildschirm ist so eine Art Bügel angebracht, der den Stecker vor verrutschen sichert. Diesen müsst ihr mit dem Fingernagel anheben, dann kann der Stecker recht einfach entfernt werden.

Bei mir gab es ein Problem – ich weiß nicht, ob es am Alter des Geräts lag oder ich wirklich zu unvorsichtig war, aber der Stecker vom Datenkabel ist beim Ausziehen total zerbröselt und so musste ich mit erst ein neues Datenkabel besornben, welches ich dann recht schnell über Ebay bekommen habe.

Wenn der Bildschrim entfernt ist, müsst ihr den linken Lautsprecher entfernen, der Ausbau ist recht einfach, dann kommt ihr an die Festplatte ran. Am Netzteil muss eine Schraube gelöst werden, weclhe ebenfalls die Platte hält. dann Platte austauschen und fertig.
Ich habe zur Sicherheit noch den OWC Inline-HDD-Upgrade-Kabel für den digitalen Thermosensor für iMac 2011 eingebaut, aber ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich sein muss. Wichtig wäre noch zu erwähnen, das ich den Mac erst spät wieder wirklich zugeklebt habe. Es ist ratsam, damit zu warten, bis ihr sicher seid, das wirklich alles wieder einwandfrei funktioniert.

Der Geschwindigkeit-Zuwachs war immens, ich habe leider die Screenshots von den Vorher-Transfer-Messungen nicht mehr, aber mein Mac hat sich, was das angeht um sage und schreibe nahezu 600% beschleunigt. Ich bin der Meinung, es lohnt sich und dann noch in Kombination mit der Aufrüstung des Arbeitsspeichers, lässt sich aus einem brauchbaren Rechner, nochmal ein wirklich GUT brauchbarer Rechner machen. Es muss nicht immer gleich neu sein.

Solltet ihr Fragen dazu haben oder genaueres wissen wollen, so helfe ich euch gerne weiter.

Nachfolgend führe ich uch die Komponenten meiner Wahl auf. Die Links sind sogenannte Affilate Links zu Amazon. Wenn ihr diese nutzt, wird das Produkt nicht teurer oder günstiger für euch, aber ihr unterstützt mich ein wenig damit.

Meine 2 TB-SSD als Datenlaufwerk

Die 1 TB PCIE-SSd als Start- und Propgrammlaufwerk

Der Arbeitsspeicher

Der Adapter um die fehlende Länge der PCIE  auszugleichen

Der Temperatur-Sensor

One Note – Informationen sammeln und nutzen

One Note – Informationen sammeln und nutzen

One Note – Informationen sammeln und nutzen

Viele von euch kennen und nutzen Evernote. Ichhabe es auch einige Zeit verwendet, bin dann aber, mit Anbeginn meiner Arbeit mit dem Microsoft Surface Pro 4 irgendwie bei One Note gelandet. Dieses Produkt ist Bestandteil des Office-Pakets von Microsoft.

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich bei Evernote bleibe oder tatsächlich zu One Note wechsle. In den ersten Tagen, wenn nicht Wochen, habe ich beide Produkte auch parallel (jeweils für unterschiedliche Zwecke) genutzt.

Ich mag diese Möglichkeit, zwischen meiner Tastatur, dem Pen und meinen Fingern zu wechseln um z.B. handgeschriebene Notizen hinterlegen zu können. Zeichnungen lassen sich mit dem Stift genauso gut und einfach anlegen, wie handschriftliche Notizen hinterlegen, die man dann auch noch durch die Schrifterkennung umwandeln lassen kann, um sie nachher noch per Tatstatur weiterzuverarbeiten.

Update: Seit ich nun vermehrt mit dem iPad Pro arbeite, nutze ich One Note noch viel intensiver. Das Schreiben und zeichnen mit dem Apple Pen auf diesem Gerät ist einfach genial und lässt kaum noch Wünsche offen.

Außerdem kann ich One Note, ebenso wie Evernote auf allen Geräten nutzen und synchronisieren. Ich nutze es auf meinem iMac, auf dem iPhone, (ganz besonders gerne) dem iPad und auf dem Surface Pro.

Anfänglich habe ich mich etwas schwer getan mit der Art, wie in One Note Informationen abgelegt werden können, hat man aber einen Weg für sich gefunden, spricht aus meiner Sicht nichts gegen Microsoft One Note (eingefleischte Microsoft-Hasser werden das sicherlich anders sehen).

Hat man sich einmal eine Struktur geschaffen und findet sich darin zurecht, ist die Arbeit mit dem Programm sehr inovativ – so empfinde ich das.

Die Ablage der Informationen in unterschiedlichen Notizbüchern, mit Reitern und Seiten, sowie Unterseiten hat durchaus ihren Reiz und wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, lassen sich Informationen sehr gepflegt hinterlegen und vor allem auch wiederfinden. Auch das Festlegen von Farben für Notizbücher und die Reiter innerhalb der Notizbücher kann sehr hilfreich sein.

Neben der Tatsache, das man auch problemlos Word oder Excel-Dateien in das Notizbuch übernehmen kann, finde ich ein zusätzliches Tool sehr cool, das es kostenlos zu One Note gibt – den Web-Clipper. Dieser ermöglicht es, beim Surfen im Internet bestimmte Ausschnitte oder auch komplette Webseiten zu „clippen“ und ins Notizbuch zu übernehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es diese Funktion allerdings nur für Microsofts Internet Explorer und Google Chrome. Safari wird als Webbrowser noch nicht unterstützt. Da ich aber eh Chrome bei der Entwicklung von Webseiten benutze, finde ich das (noch) nicht so schlimm.

Ich hoffe, diese Informationen können dem Einen oder Anderen von euch helfen, sich zwischen den Programmen und den vielen anderen Produkten, die es wahrscheinlich noch auf dem Markt gibt, zu entscheiden.

Solltet ihr noch Fragen haben oder gern mehr über die Arbeit mit dem Programm erfahren wollen, dürft ihr mir das gerne in den Kommentaren mitteilen.